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Nervlich angeschlagen

Wie sollte es einer Langzeitarbeitslosen auch sonst gehen. Mir flattern die Nerven - ich muss Freitag zum Arbeitsamt, die wollen sehen, dass ich mich aktiv bemühe aus der Arbeitslosigkeit rauszukommen. Ach Himmelherrgottssakra, ich hab den ganzen Sermon schon so oft runtergebetet, ich bins einfach leid immer wieder zu betonen, dass es bei jeder Gelegenheit Dinge/Sachverhalte gibt, die mir einen Job unmöglich machen. Sei es nur, dass das Arbeitsamt mir keine Praktika ermöglicht, weil nur 2 Monate Praktika fortlaufend vorgesehen sind und dann sollte bitteschön der feste Job folgen oder aber, dass ich gesundheitlich so eingeschränkt bin, dass ich nicht jeden Job antreten kann.

Ich finde es einfach zum kotzen.

Derzeit habe ich also das Bild unterbrochen, das mache ich fertig, wenn ich wieder genügend Luft zur Verfügung habe, sonst mache ich nur Mist. Ich versuche nur meine Bewerbungen zu schicken, völlig egal, an wen, damit ich für Freitag ohne schlechtes Gewissen sagen kann: Jupp, alles erledigt, wir sehen uns in 3 Monaten wieder. Tschö.

Denn dem Arbeitsamt ist es völlig gleichgültig wo man sich bewirbt, als was und wieso überhaupt. Jeder sollte ein so soziales Gewissen haben und anderen nicht auf der Tasche liegen. Eigeninitiave sollte man entwickeln. Kennt noch jemand ausser mir die Formulierung "hohle Prasen"? Phrasen kann ich auch dreschen, jede Menge. Aber Ergebnisse bringt mir das Gelaber nicht und ein soziales Gewissen habe ich durchaus, aber das bringt mir ausser Stress und dem Gewissen, dass jeder, der einen Job hat, mich für eben diesen schmarotzenden Sozialdrückeberger hält, nichts. Danke auch. Danke an Bild & co für die tollen Berichte über Deppen in Mallorca mit Geld und Finca, die sich das Leben dort per Arbeitsamt finanzieren lassen und mit denen ich in einen Topf geworfen werde. Vielen Dank.

Dann will ich mal sehen, dass das Arbeitsamt willkürlich zufriedengestellt ist und ich wieder 3 Monate Ruhe habe. Nein, ich warte nicht auf gebratene Tauben, die mir in den Mund flattern, so wie viele denken. Aber wenn es nicht mal altersschwache Ratten zu erjagen gibt, dann dichtet mir bitte keine Tauben an. Anders ausgedrückt: erfindet nicht Jobs, die nicht da sind, auf das ich sie ausfülle. Es sind keine da. Aber wer weiss, vielleicht werde ich ausnahmsweise positiv überrascht.
25.7.06 12:37
 


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